Lessing-Gymnasium

Frankfurt am Main

Altsprachliches Gymnasium mit Schwerpunkt Musik

Erdkunde

Das Fach Erdkunde

Geo­gra­phie ist die Wis­sen­schaft von der Erde und ihrem geo­lo­gi­schen Auf­bau, von der kli­ma­ti­schen und geo­mor­pho­lo­gi­schen Viel­falt der Erd­ober­flä­che, von den Land­schafts- und Mee­res­räu­men, beson­ders im Hin­blick auf die Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Erde und Mensch. Im Mit­tel­punkt des Erd­kun­de­un­ter­richts steht der von Natur­fak­to­ren und mensch­li­chen Akti­vi­tä­ten geprägte Raum.

Erd­kunde am Les­sing-Gym­na­sium bie­tet den Ler­nen­den einer­seits ein Ori­en­tie­rungs­ras­ter, wel­ches im 5. und 6. Schul­jahr mit Land­schafts- und Hand­lungs­räu­men Deutsch­lands und Euro­pas beginnt (Topo­gra­phie Deutsch­lands und Euro­pas) und dann ab dem 8. Schul­jahr welt­weit aus­ge­dehnt wird (Topo­gra­phie der Kon­ti­nente). Die Maß­stabs­ebe­nen erwei­tern sich so von der loka­len und regio­na­len über die natio­nale und inter­na­tio­nale bis hin zur glo­ba­len Ebene. Ande­rer­seits zeigt die Erd­kunde am Les­sing-Gym­na­sium auf jeder die­ser Ebe­nen die wech­sel­sei­tige Bezie­hung zwi­schen Mensch und Raum auf, indem Struk­tu­ren, Funk­tio­nen und Pro­zesse im Mensch-Umwelt-Sys­tem erkannt und beschrie­ben wer­den. Raum­be­schrei­bung, Raum­erklä­rung und Raum­be­wer­tung bil­den im Drei­klang die Raum­ana­lyse, wel­che dann in der E- und Q-Phase in der pro­blem­ori­en­tier­ten “fra­gen­ge­lei­te­ten” Raum­ana­lyse um die Fort­schrei­bung in die Zukunft erwei­tert wird.

Nach und nach wer­den so die Kom­pe­ten­zen der räum­li­chen Ori­en­tie­rung, der geo­gra­phi­schen Metho­den und Ana­lyse und die geo­gra­phi­sche Urteils- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kom­pe­tenz erwor­ben. In jeder Jahr­gangs­stufe sind Prä­sen­ta­tio­nen Bestand­teil des Unter­richts. Sie kön­nen sowohl als Refe­rat oder Vor­trag mit PC und Smart­board dar­ge­bo­ten wer­den. Neben der Nut­zung von Tafel­bild oder Wand­zei­tung, die im Flur auch außer­halb der Unter­richts­zeit Inter­esse weckt und Infor­ma­tion bie­tet, stellt der unmit­tel­bar benach­barte Samm­lungs- und Kar­ten­raum Wand­kar­ten, Modelle und Anschau­ungs­ob­jekte zur Ver­fü­gung. Ein Inter­net­zu­gang im Fach­raum ermög­licht die Ver­wen­dung digi­ta­ler Bil­der, Gra­fi­ken und Kar­ten. Vor­träge und Prä­sen­ta­tio­nen sind in Unter- und Mit­tel­stufe das Arbeits­er­geb­nis ein­zel­ner Schü­ler und Schü­le­rin­nen oder Ergeb­nis einer Team­ar­beit. Kom­pe­tente Nut­zung des Inter­nets und Aus­wer­tung von Mate­ria­lien sind Teil des Spek­trums geo­gra­phi­scher Arbeits­wei­sen- und Metho­den.

Sie bil­den das Ver­fü­gungs- und Ori­en­tie­rungs­wis­sen für die Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase. In der Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase (Q1 bis Q4) kann am Les­sing-Gym­na­sium Erd­kunde als Grund­kurs für das vierte Prü­fungs­fach im Abitur belegt wer­den.

In der Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase tritt dann bei den geo­gra­phi­schen Arbeits­wei­sen das selbst­stän­dige Beschaf­fen, Erar­bei­ten, Inter­pre­tie­ren und kri­ti­sche Bewer­tung der Mate­ria­lien in den Vor­der­grund. Refe­rat- und Zitier­tech­ni­ken wie der freie und manu­skript­ge­stützte Vor­trag wer­den wei­ter­hin in den Unter­richt ein­ge­bun­den und per­fek­tio­niert. Mit die­sen Vor­aus­set­zun­gen kann dann das Abitur im Fach Erd­kunde nicht nur schrift­lich als Klau­sur, son­dern auch erfolg­reich als münd­li­che Prü­fung oder Prä­sen­ta­ti­ons­prü­fung abge­legt wer­den.

Das Fach Erd­kunde ist Brü­cken­glied zwi­schen den Fächern der Natur­wis­sen­schaf­ten und den geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Fächern. So bil­det das Fach am Les­sing-Gym­na­sium in viel­fäl­ti­ger Weise Ver­knüp­fungs­punkte mit ande­ren Unter­richts­fä­chern oder schu­li­schen Akti­vi­tä­ten. So wer­den erd­kund­li­che Exkur­sio­nen zum Bau­ern­hof bei­spiels­weise im 5. und 6. Schul­jahr in Koor­di­na­tion mit dem Bio­lo­gie­un­ter­richt durch­ge­führt. Für den Land­schul­heim­auf­ent­halt der Jahr­gangs­stu­fen 5 und 6 berei­tet das Fach unter ande­rem eine Wan­de­rung nach Karte vor. Kar­tie­run­gen als Ergeb­nis von Nah­rau­m­er­kun­dun­gen wer­den ebenso erstellt wie Bei­träge zum Tag der Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten. Vor­träge der Geo­gra­phi­schen Gesell­schaft Frank­furt wer­den in den Unter­richt ein­ge­bun­den und regel­mä­ßig von Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ober­stufe besucht. So ist das Fach auch Bin­de­glied zur Uni­ver­si­tät. Der Flur vor dem Fach­raum dient als Aus­stel­lungs­flä­che und erwei­tert so den Wir­kungs­kreis von Schü­ler­ar­bei­ten. Der­ge­stalt sicht­bar gemachte Schü­ler­leis­tung bie­ten nicht nur Infor­ma­tion, son­dern auch Anreiz und Ideen, selbst mit ähn­li­chen Arbei­ten vor ande­ren auf­zu­tre­ten.

Das Fach Erdkunde

Frau Keck-Wil­brink

Fach­spre­che­rin Erd­kunde

E-Mail

Geo­gra­phie ist die Wis­sen­schaft von der Erde und ihrem geo­lo­gi­schen Auf­bau, von der kli­ma­ti­schen und geo­mor­pho­lo­gi­schen Viel­falt der Erd­ober­flä­che, von den Land­schafts- und Mee­res­räu­men, beson­ders im Hin­blick auf die Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Erde und Mensch. Im Mit­tel­punkt des Erd­kun­de­un­ter­richts steht der von Natur­fak­to­ren und mensch­li­chen Akti­vi­tä­ten geprägte Raum.

Erd­kunde am Les­sing-Gym­na­sium bie­tet den Ler­nen­den einer­seits ein Ori­en­tie­rungs­ras­ter, wel­ches im 5. und 6. Schul­jahr mit Land­schafts- und Hand­lungs­räu­men Deutsch­lands und Euro­pas beginnt (Topo­gra­phie Deutsch­lands und Euro­pas) und dann ab dem 8. Schul­jahr welt­weit aus­ge­dehnt wird (Topo­gra­phie der Kon­ti­nente). Die Maß­stabs­ebe­nen erwei­tern sich so von der loka­len und regio­na­len über die natio­nale und inter­na­tio­nale bis hin zur glo­ba­len Ebene. Ande­rer­seits zeigt die Erd­kunde am Les­sing-Gym­na­sium auf jeder die­ser Ebe­nen die wech­sel­sei­tige Bezie­hung zwi­schen Mensch und Raum auf, indem Struk­tu­ren, Funk­tio­nen und Pro­zesse im Mensch-Umwelt-Sys­tem erkannt und beschrie­ben wer­den. Raum­be­schrei­bung, Raum­erklä­rung und Raum­be­wer­tung bil­den im Drei­klang die Raum­ana­lyse, wel­che dann in der E- und Q-Phase in der pro­blem­ori­en­tier­ten “fra­gen­ge­lei­te­ten” Raum­ana­lyse um die Fort­schrei­bung in die Zukunft erwei­tert wird.

Nach und nach wer­den so die Kom­pe­ten­zen der räum­li­chen Ori­en­tie­rung, der geo­gra­phi­schen Metho­den und Ana­lyse und die geo­gra­phi­sche Urteils- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kom­pe­tenz erwor­ben. In jeder Jahr­gangs­stufe sind Prä­sen­ta­tio­nen Bestand­teil des Unter­richts. Sie kön­nen sowohl als Refe­rat oder Vor­trag mit PC und Smart­board dar­ge­bo­ten wer­den. Neben der Nut­zung von Tafel­bild oder Wand­zei­tung, die im Flur auch außer­halb der Unter­richts­zeit Inter­esse weckt und Infor­ma­tion bie­tet, stellt der unmit­tel­bar benach­barte Samm­lungs- und Kar­ten­raum Wand­kar­ten, Modelle und Anschau­ungs­ob­jekte zur Ver­fü­gung. Ein Inter­net­zu­gang im Fach­raum ermög­licht die Ver­wen­dung digi­ta­ler Bil­der, Gra­fi­ken und Kar­ten. Vor­träge und Prä­sen­ta­tio­nen sind in Unter- und Mit­tel­stufe das Arbeits­er­geb­nis ein­zel­ner Schü­ler und Schü­le­rin­nen oder Ergeb­nis einer Team­ar­beit. Kom­pe­tente Nut­zung des Inter­nets und Aus­wer­tung von Mate­ria­lien sind Teil des Spek­trums geo­gra­phi­scher Arbeits­wei­sen- und Metho­den.

Sie bil­den das Ver­fü­gungs- und Ori­en­tie­rungs­wis­sen für die Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase. In der Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase (Q1 bis Q4) kann am Les­sing-Gym­na­sium Erd­kunde als Grund­kurs für das vierte Prü­fungs­fach im Abitur belegt wer­den.

In der Qua­li­fi­ka­ti­ons­phase tritt dann bei den geo­gra­phi­schen Arbeits­wei­sen das selbst­stän­dige Beschaf­fen, Erar­bei­ten, Inter­pre­tie­ren und kri­ti­sche Bewer­tung der Mate­ria­lien in den Vor­der­grund. Refe­rat- und Zitier­tech­ni­ken wie der freie und manu­skript­ge­stützte Vor­trag wer­den wei­ter­hin in den Unter­richt ein­ge­bun­den und per­fek­tio­niert. Mit die­sen Vor­aus­set­zun­gen kann dann das Abitur im Fach Erd­kunde nicht nur schrift­lich als Klau­sur, son­dern auch erfolg­reich als münd­li­che Prü­fung oder Prä­sen­ta­ti­ons­prü­fung abge­legt wer­den.

Das Fach Erd­kunde ist Brü­cken­glied zwi­schen den Fächern der Natur­wis­sen­schaf­ten und den geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Fächern. So bil­det das Fach am Les­sing-Gym­na­sium in viel­fäl­ti­ger Weise Ver­knüp­fungs­punkte mit ande­ren Unter­richts­fä­chern oder schu­li­schen Akti­vi­tä­ten. So wer­den erd­kund­li­che Exkur­sio­nen zum Bau­ern­hof bei­spiels­weise im 5. und 6. Schul­jahr in Koor­di­na­tion mit dem Bio­lo­gie­un­ter­richt durch­ge­führt. Für den Land­schul­heim­auf­ent­halt der Jahr­gangs­stu­fen 5 und 6 berei­tet das Fach unter ande­rem eine Wan­de­rung nach Karte vor. Kar­tie­run­gen als Ergeb­nis von Nah­rau­m­er­kun­dun­gen wer­den ebenso erstellt wie Bei­träge zum Tag der Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten. Vor­träge der Geo­gra­phi­schen Gesell­schaft Frank­furt wer­den in den Unter­richt ein­ge­bun­den und regel­mä­ßig von Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ober­stufe besucht. So ist das Fach auch Bin­de­glied zur Uni­ver­si­tät. Der Flur vor dem Fach­raum dient als Aus­stel­lungs­flä­che und erwei­tert so den Wir­kungs­kreis von Schü­ler­ar­bei­ten. Der­ge­stalt sicht­bar gemachte Schü­ler­leis­tung bie­ten nicht nur Infor­ma­tion, son­dern auch Anreiz und Ideen, selbst mit ähn­li­chen Arbei­ten vor ande­ren auf­zu­tre­ten.