Lessing-Gymnasium

Frankfurt am Main

Altsprachliches Gymnasium — Schule mit Schwerpunkt Musik

Mentor:innen 22–23 in Ausbildung

Mentor:innen 2021–2022

Mentor:innen 2019–20

Mentor:innen 2018–19

Ansprech­per­son

Frau Besu­den

E‑Mail

Ansprech­per­son

Frau Erd­mann

E‑Mail

Mentorinnen und Mentoren

Men­tor ist eine Gestalt aus Homers Epos Odys­see. Er ist ein Freund des Hel­den Odys­seus und Beschüt­zer des­sen Sohn Telemachos.

Wäh­rend der zehn­jäh­ri­gen Irr­fahr­ten des Odys­seus nach dem Tro­ja­ni­schen Krieg nahm die Göt­tin Athene von Zeit zu Zeit Men­tors Gestalt an, um ihrem Schütz­ling Odys­seus und sei­nem Sohn mit Rat und Tat zur Seite zu ste­hen. Sie beglei­tet Tele­ma­chos, als er nach dem Ver­blei­ben sei­nes Vaters forscht, sie macht Odys­seus Mut und bestärkt ihn, wenn er Angst hat. Im Kon­flikt mit den Ein­woh­nern Itha­kas ver­mit­telt sie als Men­tor den Frie­den. Der Begriff Men­tor bezeich­net heute einen älte­ren, klu­gen und wohl­wol­len­den Bera­ter eines jun­gen Menschen.

Diese Geschichte zeigt, dass es wich­tig ist, einen Freund zu haben.

Jeman­den, der unter­stützt, hilft, beglei­tet, ver­mit­telt, berät, zuhört und Mut macht.

Um den neuen Schüler*innen den Über­gang von der Grund­schule aufs Gym­na­sium zu erleich­tern, ihnen beim Ein­fin­den und Ein­le­ben zu hel­fen, haben wir am Les­sing Gym­na­sium seit 10 Jah­ren das Mentor*innen-System, bei dem Schüler*innen der E‑Phase als Mentor*innen aktiv sind. Sie sind Ansprechpartner*innen, Helfer*innen, Ratgeber*innen und Streitschlichter*innen, sie beglei­ten Aus­flüge, hel­fen bei der Orga­ni­sa­tion von Klas­sen­ver­an­stal­tun­gen und unter­stüt­zen auf diese Weise auch den/die Klassenlehrer*in.
Auch die Mentor*innen selbst pro­fi­tie­ren von die­ser Tätig­keit. Im Umgang mit den Paten­klas­sen wird ihre Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Durch­set­zungs­fä­hig­keit geschult, sie ler­nen ver­schie­dene Denk- und Ver­hal­tens­wei­sen ken­nen und üben den kon­struk­ti­ven Umgang mit Pro­ble­men und Kon­flik­ten und ver­bes­sern so ihre soziale Kom­pe­tenz. Sie dür­fen eigene Ideen ein­brin­gen und aus­pro­bie­ren und Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Sie sind Vor­bil­der! Und ler­nen glei­cher­ma­ßen, sich selbst Hilfe zu holen.
Von Februar 2021- Februar 2023 wird unser Mentor*innenprogramm fach­lich durch den exter­nen Koope­ra­ti­ons­part­ner  Jun­u­laro e.V.  berei­chert. Gemein­sam mit den sozi­al­päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten vor Ort wird das vor­han­dene Kon­zept struk­tu­riert, ange­passt und um sozial‑, gruppen‑, erlebnis‑, und thea­ter­päd­ago­gi­sche Metho­den erweitert.

Die Aus­bil­dungs­phase der zukünf­ti­gen Mentor*innen fin­det als Sozi­al­prak­ti­kum statt. Damit möch­ten wir dem päd­ago­gi­schen Ansatz der „Peer-to-Peer Edu­ca­tion“ einen fes­ten und eigen­stän­di­gen Platz im schu­li­schen Ablauf­plan geben und somit einen wei­te­ren Bei­trag zu einem wert­schät­zen­den und sozia­len Mit­ein­an­der leis­ten.
Im Anschluss an diese struk­tur­bil­dende Zeit segelt das Mentor*innenprogramm wie­der in Eigen­re­gie weiter.

Wir freuen uns schon auf unsere zukünf­ti­gen Mentor*innen- Generationen!

Nähere Infor­ma­tio­nen zum Bewer­bungs­ver­fah­ren und zur Aus­bil­dung erhal­ten die Schüler*innen  von unse­rem Aus­bil­dungs­team und auf der Home­page unter Sozialpraktikum.

Das Aus­bil­dungs­team:

Frau Besu­den und Frau Erd­mann (Tan­dem Seite Schule)

Frau Mütze und Frau Beelitz ( Tan­dem Seite Träger)

Die Men­to­ren in die­sem Schul­jahr 2021–2022 sind:

  • Mia Beh­rin­ger, Char­lotte Burck, Sinem Özde­mir, Phi­line Schwinn (Klasse 5aKL Frau Haber­stock)
  • Nora Elteste, Anna Kleine- Kra­ne­burg, Ioan­nis Paga­los, Sarah Schus­ter (Klasse 5bKL Frau Kröske)
  • Laura Czarne­cki, Sarah Elise Grösch­ner, Clara Häfele, Julia Nez­law (Klasse 5cKL Frau Keteli)
  • Nora Hil­gard, Katha­rina Mül­ler-Schöll, Ella Schlie­per, Maxi­mi­lian Stahne­cker (Klasse 5dKL Herr Sta­nis­law­ski)
  • Sophie Gru­ber, Carl Titus Mül­ler, Greta Röder, Jose­fine Traut­wein (Klasse 5eKL Herr Rich­ter)

Ein kleiner Einblick in die diesjährige Mentor:innen Ausbildung

Vor­bild­funk­tion und wer bin eigent­lich ICH?

Texte aus dem sze­ni­schen Schreiben:

In der Stille
Ich setze den Stift auf das Papier und fing an zu schrei­ben. Das leise Scha­ben des Stif­tes auf der brau­nen Unter­lage konnte trotz der Stille nur ich hören. Mein Fuß wippte ner­vös am Boden. Alles ist still bis auf das gele­gent­li­che Geräusch der ande­ren Stifte und Papiere.
Ich rich­tete mich etwas auf und dann…

Ich bin wohl eine tief­grün­dige Per­son
Ich habe das „Ich“ sehr schön geschrie­ben. Ich mag es auch mit grün zu schrei­ben. Grün ist eine tolle Farbe. Mir ist aktu­ell [ziem­lich] kalt. Ich mag auch blau und pink. Warte! Nee, ich mag pink [doch] nicht. Oder doch?
Warum schreibe ich so komi­sches Zeug?
Warum ist die Erde rund?
[Wie]Tiefgründig.
Aber die Erde ist doch ein­ge­dellt.
War das etwa…. ?

Eine Annä­he­rung an mich
Ich bin ein Mensch. Ich bin ein Junge. Meine Fami­lie kommt aus China. Ich liebe Essen. Ich lebe in Frank­furt. Ich liebe meine Fami­lie. Ich habe schwarze Haare.

Die Ent­de­ckung der inne­ren Stimme
Ich bin gerade echt gelang­weilt. Ich habe keine Ahnung was diese Übung soll und ver­stehe nicht wel­che „Stimme“ gemeint ist.
Viel­leicht hätte ich einen ande­ren Stift neh­men sol­len.
Aber egal.
Irgend­wie denke ich zu schnell. Viel schnel­ler, als ich schrei­ben kann. Egal.
Viel­leicht ist mit der Stimme auch meine Gedan­ken gemeint.

Streit­schlich­tung

Ein Fall­bei­spiel: H. hat ihr Handy in ihrer Jacken­ta­sche. Beim Fan­gen­spie­len im Klas­sen­zim­mer schmei­ßen F. und N. die Jacke aus­ver­se­hen run­ter. Dabei bekommt das Han­dy­dis­play einen Krat­zer. Dar­auf­hin for­dert H. die bei­den auf, die Repa­ra­tur zu bezahlen.

Aus­wer­tung

F. hat in sei­ner Aus­bil­dung als Men­tor viele Spiele gespielt. Ein paar schöne, ein paar lang­wei­lige. Die Spiele haben das Ganze gut auf­ge­lo­ckert. Wir konn­ten uns ken­nen­ler­nen, Ener­gie ablas­sen oder ein­fach Spaß haben. Spiele haben uns zum Team gemacht. Heute haben wir kaum Spiele gespielt. Dem­entspre­chend müde ist F. Und unauf­merk­sam ist er auch. Eine Menge Spiel­ideen hat F. bekom­men, die kann er dann auch bei den Men­tees ein­set­zen. Spiele ist für Franz ein posi­ti­ves Wort. Es klingt nach etwas Neuem. Etwas, wo man sich nicht kon­zen­trie­ren muss oder auch mal laut sein kann.
Ich finde, dass Zusam­men­ar­beit beim Mentor*innen Sein mit das Wich­tigste ist. Man kann einen Streit schlecht alleine schlich­ten, ande­ren Men­schen hel­fen einem und alles macht mehr Spaß. Ich finde auch, dass die Mentor*innen Aus­bil­dung ohne die ande­ren kei­nen Sinn machen würde. Es ist wich­tig, sich mit ande­ren aus­zu­tau­schen und so auch andere Meinungen/Ansichten ken­nen­zu­ler­nen. So lernt man auch, sich in andere Per­so­nen hin­ein­zu­ver­set­zen. (Louisa)
Wenn ich an die Erfah­run­gen in Bezug auf Men­to­ren denke, dann denke ich an mich, als ich 10 Jahre alt war und gerade auf die Schule gekom­men bin. Ich hatte noch keine Freunde in mei­ner Klasse, weil ich nie­man­den kannte und ich habe meine dama­li­gen Men­to­ren bewun­dert. Ich hatte einen enor­men Respekt vor ihnen, weil sie Erfah­run­gen gemacht haben, die ich noch nicht hatte. Sie waren so viel älter als ich und sind schon gerne in die Schule gegan­gen. Ich denke, dass ich auch so für meine Men­tes sein will. Ich will viel­leicht nicht bewun­dert wer­den, aber ich möchte meine Erfah­run­gen mit ihnen tei­len. Ihnen sagen, wie man den Ver­tre­tungs­plan liest, ihnen gut zure­den, sie moti­vie­ren und sie von der 5. Klasse in ein gro­ßes Team ver­wan­deln. (Eva)

Herz­li­chen Dank an alle Autor*innen für die Zustim­mung der Ver­öf­fent­li­chung und für zwei beson­dere Aus­bil­dungs­wo­chen. Sie wer­den uns allen noch lange in Erin­ne­rung blei­ben und bie­ten euch einen fun­dier­ten Start in eure ehren­amt­li­che Tätig­keit als zukünf­tige Mentor*innen.

Das Aus­bil­dungs­team:

  • Lise Besu­den und Ste­fa­nie Erd­mann (vom Les­sing Gym­na­sium) und
  • Meike Beelitz und Ann-Chris­tine Mütze (vom Trä­ger Jun­u­laro e.V.)

 

Mentorinnen und Mentoren

Ansprech­per­son

Frau Besu­den

E‑Mail

Ansprech­per­son

Frau Erd­mann

E‑Mail

Men­tor ist eine Gestalt aus Homers Epos Odys­see. Er ist ein Freund des Hel­den Odys­seus und Beschüt­zer des­sen Sohn Telemachos.

Wäh­rend der zehn­jäh­ri­gen Irr­fahr­ten des Odys­seus nach dem Tro­ja­ni­schen Krieg nahm die Göt­tin Athene von Zeit zu Zeit Men­tors Gestalt an, um ihrem Schütz­ling Odys­seus und sei­nem Sohn mit Rat und Tat zur Seite zu ste­hen. Sie beglei­tet Tele­ma­chos, als er nach dem Ver­blei­ben sei­nes Vaters forscht, sie macht Odys­seus Mut und bestärkt ihn, wenn er Angst hat. Im Kon­flikt mit den Ein­woh­nern Itha­kas ver­mit­telt sie als Men­tor den Frie­den. Der Begriff Men­tor bezeich­net heute einen älte­ren, klu­gen und wohl­wol­len­den Bera­ter eines jun­gen Menschen.

Diese Geschichte zeigt, dass es wich­tig ist, einen Freund zu haben.

Jeman­den, der unter­stützt, hilft, beglei­tet, ver­mit­telt, berät, zuhört und Mut macht.

Um den neuen Schüler*innen den Über­gang von der Grund­schule aufs Gym­na­sium zu erleich­tern, ihnen beim Ein­fin­den und Ein­le­ben zu hel­fen, haben wir am Les­sing Gym­na­sium seit 10 Jah­ren das Mentor*innen-System, bei dem Schüler*innen der E‑Phase als Mentor*innen aktiv sind. Sie sind Ansprechpartner*innen, Helfer*innen, Ratgeber*innen und Streitschlichter*innen, sie beglei­ten Aus­flüge, hel­fen bei der Orga­ni­sa­tion von Klas­sen­ver­an­stal­tun­gen und unter­stüt­zen auf diese Weise auch den/die Klassenlehrer*in.
Auch die Mentor*innen selbst pro­fi­tie­ren von die­ser Tätig­keit. Im Umgang mit den Paten­klas­sen wird ihre Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Durch­set­zungs­fä­hig­keit geschult, sie ler­nen ver­schie­dene Denk- und Ver­hal­tens­wei­sen ken­nen und üben den kon­struk­ti­ven Umgang mit Pro­ble­men und Kon­flik­ten und ver­bes­sern so ihre soziale Kom­pe­tenz. Sie dür­fen eigene Ideen ein­brin­gen und aus­pro­bie­ren und Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Sie sind Vor­bil­der! Und ler­nen glei­cher­ma­ßen, sich selbst Hilfe zu holen.
Von Februar 2021- Februar 2023 wird unser Mentor*innenprogramm fach­lich durch den exter­nen Koope­ra­ti­ons­part­ner  Jun­u­laro e.V.  berei­chert. Gemein­sam mit den sozi­al­päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten vor Ort wird das vor­han­dene Kon­zept struk­tu­riert, ange­passt und um sozial‑, gruppen‑, erlebnis‑, und thea­ter­päd­ago­gi­sche Metho­den erweitert.

Die Aus­bil­dungs­phase der zukünf­ti­gen Mentor*innen fin­det als Sozi­al­prak­ti­kum statt. Damit möch­ten wir dem päd­ago­gi­schen Ansatz der „Peer-to-Peer Edu­ca­tion“ einen fes­ten und eigen­stän­di­gen Platz im schu­li­schen Ablauf­plan geben und somit einen wei­te­ren Bei­trag zu einem wert­schät­zen­den und sozia­len Mit­ein­an­der leis­ten.
Im Anschluss an diese struk­tur­bil­dende Zeit segelt das Mentor*innenprogramm wie­der in Eigen­re­gie weiter.

Wir freuen uns schon auf unsere zukünf­ti­gen Mentor*innen- Generationen!

Nähere Infor­ma­tio­nen zum Bewer­bungs­ver­fah­ren und zur Aus­bil­dung erhal­ten die Schüler*innen  von unse­rem Aus­bil­dungs­team und auf der Home­page unter Sozialpraktikum.

Das Aus­bil­dungs­team:

Frau Besu­den und Frau Erd­mann (Tan­dem Seite Schule)

Frau Mütze und Frau Beelitz ( Tan­dem Seite Träger)

Die Men­to­ren in die­sem Schul­jahr 2021–2022 sind:

  • Mia Beh­rin­ger, Char­lotte Burck, Sinem Özde­mir, Phi­line Schwinn (Klasse 5aKL Frau Haber­stock)
  • Nora Elteste, Anna Kleine- Kra­ne­burg, Ioan­nis Paga­los, Sarah Schus­ter (Klasse 5bKL Frau Kröske)
  • Laura Czarne­cki, Sarah Elise Grösch­ner, Clara Häfele, Julia Nez­law (Klasse 5cKL Frau Keteli)
  • Nora Hil­gard, Katha­rina Mül­ler-Schöll, Ella Schlie­per, Maxi­mi­lian Stahne­cker (Klasse 5dKL Herr Sta­nis­law­ski)
  • Sophie Gru­ber, Carl Titus Mül­ler, Greta Röder, Jose­fine Traut­wein (Klasse 5eKL Herr Rich­ter)

Ein kleiner Einblick in die diesjährige Mentor:innen Ausbildung

Vor­bild­funk­tion und wer bin eigent­lich ICH?

Texte aus dem sze­ni­schen Schreiben:

In der Stille
Ich setze den Stift auf das Papier und fing an zu schrei­ben. Das leise Scha­ben des Stif­tes auf der brau­nen Unter­lage konnte trotz der Stille nur ich hören. Mein Fuß wippte ner­vös am Boden. Alles ist still bis auf das gele­gent­li­che Geräusch der ande­ren Stifte und Papiere.
Ich rich­tete mich etwas auf und dann…

Ich bin wohl eine tief­grün­dige Per­son
Ich habe das „Ich“ sehr schön geschrie­ben. Ich mag es auch mit grün zu schrei­ben. Grün ist eine tolle Farbe. Mir ist aktu­ell [ziem­lich] kalt. Ich mag auch blau und pink. Warte! Nee, ich mag pink [doch] nicht. Oder doch?
Warum schreibe ich so komi­sches Zeug?
Warum ist die Erde rund?
[Wie]Tiefgründig.
Aber die Erde ist doch ein­ge­dellt.
War das etwa…. ?

Eine Annä­he­rung an mich
Ich bin ein Mensch. Ich bin ein Junge. Meine Fami­lie kommt aus China. Ich liebe Essen. Ich lebe in Frank­furt. Ich liebe meine Fami­lie. Ich habe schwarze Haare.

Die Ent­de­ckung der inne­ren Stimme
Ich bin gerade echt gelang­weilt. Ich habe keine Ahnung was diese Übung soll und ver­stehe nicht wel­che „Stimme“ gemeint ist.
Viel­leicht hätte ich einen ande­ren Stift neh­men sol­len.
Aber egal.
Irgend­wie denke ich zu schnell. Viel schnel­ler, als ich schrei­ben kann. Egal.
Viel­leicht ist mit der Stimme auch meine Gedan­ken gemeint.

Streit­schlich­tung

Ein Fall­bei­spiel: H. hat ihr Handy in ihrer Jacken­ta­sche. Beim Fan­gen­spie­len im Klas­sen­zim­mer schmei­ßen F. und N. die Jacke aus­ver­se­hen run­ter. Dabei bekommt das Han­dy­dis­play einen Krat­zer. Dar­auf­hin for­dert H. die bei­den auf, die Repa­ra­tur zu bezahlen.

Aus­wer­tung

F. hat in sei­ner Aus­bil­dung als Men­tor viele Spiele gespielt. Ein paar schöne, ein paar lang­wei­lige. Die Spiele haben das Ganze gut auf­ge­lo­ckert. Wir konn­ten uns ken­nen­ler­nen, Ener­gie ablas­sen oder ein­fach Spaß haben. Spiele haben uns zum Team gemacht. Heute haben wir kaum Spiele gespielt. Dem­entspre­chend müde ist F. Und unauf­merk­sam ist er auch. Eine Menge Spiel­ideen hat F. bekom­men, die kann er dann auch bei den Men­tees ein­set­zen. Spiele ist für Franz ein posi­ti­ves Wort. Es klingt nach etwas Neuem. Etwas, wo man sich nicht kon­zen­trie­ren muss oder auch mal laut sein kann.
Ich finde, dass Zusam­men­ar­beit beim Mentor*innen Sein mit das Wich­tigste ist. Man kann einen Streit schlecht alleine schlich­ten, ande­ren Men­schen hel­fen einem und alles macht mehr Spaß. Ich finde auch, dass die Mentor*innen Aus­bil­dung ohne die ande­ren kei­nen Sinn machen würde. Es ist wich­tig, sich mit ande­ren aus­zu­tau­schen und so auch andere Meinungen/Ansichten ken­nen­zu­ler­nen. So lernt man auch, sich in andere Per­so­nen hin­ein­zu­ver­set­zen. (Louisa)
Wenn ich an die Erfah­run­gen in Bezug auf Men­to­ren denke, dann denke ich an mich, als ich 10 Jahre alt war und gerade auf die Schule gekom­men bin. Ich hatte noch keine Freunde in mei­ner Klasse, weil ich nie­man­den kannte und ich habe meine dama­li­gen Men­to­ren bewun­dert. Ich hatte einen enor­men Respekt vor ihnen, weil sie Erfah­run­gen gemacht haben, die ich noch nicht hatte. Sie waren so viel älter als ich und sind schon gerne in die Schule gegan­gen. Ich denke, dass ich auch so für meine Men­tes sein will. Ich will viel­leicht nicht bewun­dert wer­den, aber ich möchte meine Erfah­run­gen mit ihnen tei­len. Ihnen sagen, wie man den Ver­tre­tungs­plan liest, ihnen gut zure­den, sie moti­vie­ren und sie von der 5. Klasse in ein gro­ßes Team ver­wan­deln. (Eva)

Herz­li­chen Dank an alle Autor*innen für die Zustim­mung der Ver­öf­fent­li­chung und für zwei beson­dere Aus­bil­dungs­wo­chen. Sie wer­den uns allen noch lange in Erin­ne­rung blei­ben und bie­ten euch einen fun­dier­ten Start in eure ehren­amt­li­che Tätig­keit als zukünf­tige Mentor*innen.

Das Aus­bil­dungs­team:

  • Lise Besu­den und Ste­fa­nie Erd­mann (vom Les­sing Gym­na­sium) und
  • Meike Beelitz und Ann-Chris­tine Mütze (vom Trä­ger Jun­u­laro e.V.)