Lessing-Gymnasium

Frankfurt am Main

Altsprachliches Gymnasium — Schule mit Schwerpunkt Musik

Kreativität

Phantasie

Petra Stil­per

Lei­te­rin Kunst-AG

E‑Mail

Zeiten

Kunst-AG

  • mitt­wochs 9.+10. Std.
  • Jgst. 6 — Q4
  • R343
  • Neu­ein­stieg jeder­zeit möglich

Über­sicht aller AGs

          

             

             

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AGs mit musi­ka­li­schem Schwerpunkt

                      

                      

             

Kunst-AG

Thema der Kunst-AG im Schul­jahr 2021/22 (ab Klasse 6) 

ICH?!

Wir erkun­den das Thema mit­tels Col­lage, Zeich­nung, Skulp­tur und Fotografie

Arbei­ten in der Kunst-AG

Seit mehr als zwei Jah­ren arbeite ich mit in der Kunst AG und kann mir Schule ohne die Kunst-AG kaum vor­stel­len. Sie wird von unse­rer Kunst­leh­re­rin Frau Stil­per gelei­tet; sie ist selbst Künst­le­rin und aus wel­chen Grün­den auch immer an unse­rer Schule gelan­det. Außer­dem assis­tie­ren Frau Fürst und Frau Läss­ler, beide sind Leh­rer­amts­an­wär­te­rin­nen. Bei unse­rem aktu­el­len Pro­jekt „Living Pic­ture“ hel­fen auch die Künst­le­rin Monika  Lin­hard und der Künst­ler Marco Poblete. Wir tref­fen uns diens­tag­nach­mit­tags im 3. Stock in dem klei­nen Kunst­raum neben der Kunst­samm­lung. Der Raum ist ange­füllt mit Wer­ken aus den letz­ten Jah­ren der Kunst-AG: groß­for­ma­tige Kar­ton-Tableaus mit bun­ten Punk­ten, selbst­ge­stal­tete Lam­pen aus der Aus­stel­lung Lam­pen­fie­ber, Archi­tek­tur­mo­delle, offene Regale mit Stof­fen, Papie­ren, Mal­uten­si­lien und und und — eine kusche­lige und anre­gende Atmosphäre.

Wenn wir ein neues Kunst-Pro­jekt star­ten, wis­sen wir nie, was am Ende raus­kommt, obwohl wir vor­her ver­su­chen alles durch­zu­pla­nen. Oft pro­bie­ren wir ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten aus um etwas Prak­ti­ka­bles für unser End­pro­dukt zu fin­den, wie bei der Aus­stel­lung „Vasa­rely-Varia­tio­nen“. Zuerst arbei­te­ten wir dabei mit gedruck­ten und gemal­ten For­men, bis wir uns ent­schie­den, die For­men in bun­tes Papier zu schnei­den und auf­zu­kle­ben (siehe Fotos von unse­rer Aus­stel­lung in der Gale­rie Kim Behm).

Ich kann nicht behaup­ten, dass es immer ein­fach ist, beson­ders wenn es um eher lang­wei­lige Arbei­ten geht, die sich über meh­rere Wochen hin­zie­hen bis man ein Ergeb­nis sieht. Trotz­dem geben wir nicht auf, weil immer min­des­tens einer von uns allen gehö­rig in den Hin­tern tritt und sagt: Reißt Euch zusam­men! Wenn selbst das nicht hilft, kön­nen wir immer noch laute Musik auf­dre­hen und Frau Stil­per in den Wahn­sinn trei­ben. Ich finde, die Kunst-AG ist eine super ange­nehme Gruppe, es fühlt sich an wie Frei­zeit und nicht wie Schule. Im Moment arbei­ten wir noch immer an „Living Pic­ture“, eine Aus­stel­lung, die eigent­lich im Juni schon zu unse­rem 500jährigen Schul­ju­bi­läum fer­tig sein sollte. Doch wegen der Schul­schlie­ßung im März ist nichts fer­tig gewor­den. So bema­len wir jetzt die Vasen der Q‑Phase (die nach dem Abitur im Som­mer die Schule ver­las­sen haben) mit anti­ken Deko­ren. Auch an unse­ren baro­cken Kos­tü­men gibt es noch jede Menge zu tun, die Stoffe hat­ten wir mit selbst gemach­ten Scha­blo­nen bedruckt, opu­lente Blu­men­mo­tive in gol­de­ner und sil­ber­ner Farbe. Unsere Kos­tüme sind sehr über­trie­ben, letzt­end­lich neh­men wir his­to­ri­sche Rol­len­ver­ständ­nisse auf die Schippe, auch unsere eige­nen. Wir haben es uns zur Auf­gabe gemacht durch unsere Kunst­ar­beit zu zei­gen, dass es in Ord­nung ist anders zu sein und sich so auch zu prä­sen­tie­ren, wir wol­len so akzep­tiert wer­den, wie wir sind. Dabei ist es mir ganz wich­tig unsere Pro­jekte durch­zu­zie­hen, egal wie schwer es auch manch­mal scheint.

Wäh­rend den Arbeits­pha­sen gibt es aber immer auch Momente, in denen Frau Stil­per uns regel­recht zurück­hal­ten muss, da wir ein­fach viel zu viel Ener­gie haben und sobald wir erste Ergeb­nisse haben, ist man so stolz dar­auf, dass es fast schon über­trie­ben ist. Wir haben nicht nur auf­re­gende, stres­sige Arbeits­pha­sen, es gibt auch die stil­len Momente, in denen wir uns mit einem Stück Kuchen und Tee ein­fach nur hin­set­zen, zeich­nen, reden und lachen, wobei der Kuchen nach fünf Minu­ten ver­schwun­den und min­des­tens eine Tasse Tee umge­fal­len ist. Und egal was wir tun, unser Besen Berta steht immer hin­ter uns … in der Ecke des Raumes.

Helena Hoshiar
2020

Kunst-AG

Petra Stil­per

Lei­te­rin Kunst-AG

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Kunst-AG

  • mitt­wochs 9.+10. Std.
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  • Neu­ein­stieg jeder­zeit möglich

Thema der Kunst-AG im Schul­jahr 2021/22 (ab Klasse 6) 

ICH?!

Wir erkun­den das Thema mit­tels Col­lage, Zeich­nung, Skulp­tur und Fotografie

Arbei­ten in der Kunst-AG

Seit mehr als zwei Jah­ren arbeite ich mit in der Kunst AG und kann mir Schule ohne die Kunst-AG kaum vor­stel­len. Sie wird von unse­rer Kunst­leh­re­rin Frau Stil­per gelei­tet; sie ist selbst Künst­le­rin und aus wel­chen Grün­den auch immer an unse­rer Schule gelan­det. Außer­dem assis­tie­ren Frau Fürst und Frau Läss­ler, beide sind Leh­rer­amts­an­wär­te­rin­nen. Bei unse­rem aktu­el­len Pro­jekt „Living Pic­ture“ hel­fen auch die Künst­le­rin Monika  Lin­hard und der Künst­ler Marco Poblete. Wir tref­fen uns diens­tag­nach­mit­tags im 3. Stock in dem klei­nen Kunst­raum neben der Kunst­samm­lung. Der Raum ist ange­füllt mit Wer­ken aus den letz­ten Jah­ren der Kunst-AG: groß­for­ma­tige Kar­ton-Tableaus mit bun­ten Punk­ten, selbst­ge­stal­tete Lam­pen aus der Aus­stel­lung Lam­pen­fie­ber, Archi­tek­tur­mo­delle, offene Regale mit Stof­fen, Papie­ren, Mal­uten­si­lien und und und — eine kusche­lige und anre­gende Atmosphäre.

Wenn wir ein neues Kunst-Pro­jekt star­ten, wis­sen wir nie, was am Ende raus­kommt, obwohl wir vor­her ver­su­chen alles durch­zu­pla­nen. Oft pro­bie­ren wir ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten aus um etwas Prak­ti­ka­bles für unser End­pro­dukt zu fin­den, wie bei der Aus­stel­lung „Vasa­rely-Varia­tio­nen“. Zuerst arbei­te­ten wir dabei mit gedruck­ten und gemal­ten For­men, bis wir uns ent­schie­den, die For­men in bun­tes Papier zu schnei­den und auf­zu­kle­ben (siehe Fotos von unse­rer Aus­stel­lung in der Gale­rie Kim Behm).

Ich kann nicht behaup­ten, dass es immer ein­fach ist, beson­ders wenn es um eher lang­wei­lige Arbei­ten geht, die sich über meh­rere Wochen hin­zie­hen bis man ein Ergeb­nis sieht. Trotz­dem geben wir nicht auf, weil immer min­des­tens einer von uns allen gehö­rig in den Hin­tern tritt und sagt: Reißt Euch zusam­men! Wenn selbst das nicht hilft, kön­nen wir immer noch laute Musik auf­dre­hen und Frau Stil­per in den Wahn­sinn trei­ben. Ich finde, die Kunst-AG ist eine super ange­nehme Gruppe, es fühlt sich an wie Frei­zeit und nicht wie Schule. Im Moment arbei­ten wir noch immer an „Living Pic­ture“, eine Aus­stel­lung, die eigent­lich im Juni schon zu unse­rem 500jährigen Schul­ju­bi­läum fer­tig sein sollte. Doch wegen der Schul­schlie­ßung im März ist nichts fer­tig gewor­den. So bema­len wir jetzt die Vasen der Q‑Phase (die nach dem Abitur im Som­mer die Schule ver­las­sen haben) mit anti­ken Deko­ren. Auch an unse­ren baro­cken Kos­tü­men gibt es noch jede Menge zu tun, die Stoffe hat­ten wir mit selbst gemach­ten Scha­blo­nen bedruckt, opu­lente Blu­men­mo­tive in gol­de­ner und sil­ber­ner Farbe. Unsere Kos­tüme sind sehr über­trie­ben, letzt­end­lich neh­men wir his­to­ri­sche Rol­len­ver­ständ­nisse auf die Schippe, auch unsere eige­nen. Wir haben es uns zur Auf­gabe gemacht durch unsere Kunst­ar­beit zu zei­gen, dass es in Ord­nung ist anders zu sein und sich so auch zu prä­sen­tie­ren, wir wol­len so akzep­tiert wer­den, wie wir sind. Dabei ist es mir ganz wich­tig unsere Pro­jekte durch­zu­zie­hen, egal wie schwer es auch manch­mal scheint.

Wäh­rend den Arbeits­pha­sen gibt es aber immer auch Momente, in denen Frau Stil­per uns regel­recht zurück­hal­ten muss, da wir ein­fach viel zu viel Ener­gie haben und sobald wir erste Ergeb­nisse haben, ist man so stolz dar­auf, dass es fast schon über­trie­ben ist. Wir haben nicht nur auf­re­gende, stres­sige Arbeits­pha­sen, es gibt auch die stil­len Momente, in denen wir uns mit einem Stück Kuchen und Tee ein­fach nur hin­set­zen, zeich­nen, reden und lachen, wobei der Kuchen nach fünf Minu­ten ver­schwun­den und min­des­tens eine Tasse Tee umge­fal­len ist. Und egal was wir tun, unser Besen Berta steht immer hin­ter uns … in der Ecke des Raumes.

Helena Hoshiar
2020

Über­sicht aller AGs

          

             

             

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