Am 02.11.2018 beka­men einige Musik­schü­ler des Les­sing-Gym­na­si­ums Besuch von einer Dele­ga­tion des japa­ni­schen Gene­ral­kon­su­lats Frank­furt, die uns japa­ni­sche Kul­tur näher­brin­gen woll­ten.

Michael May­er­ho­fer infor­mierte uns zunächst über ein Preis­aus­schrei­ben, bei wel­chem der Ver­fas­ser des bes­ten Essays über japa­ni­sche Kul­tur eine Japan­reise gewin­nen kann. Einen Vor­trag über japa­ni­sche Bräu­che und Kul­tur hielt uns im Anschluss daran Yukiko Lug­in­bühl. Dabei zeig­ten sich uns einige deut­li­che Unter­schiede zwi­schen der japa­ni­schen und west­li­chen Kul­tur auf. Dabei wird deut­lich, dass die Denk­weise in Japan sich in vie­len Punk­ten von der „abend­län­di­schen“ unter­schei­det. Zum Bei­spiel wurde bei einem offi­zi­el­len Anlass der Aus­druck „I love you“ mit „Der Mond ist schön“ über­setzt, was zeigt, dass die japa­ni­sche Vor­stel­lung von Liebe eine der unse­ren ver­schie­dene ist. Außer­dem betont die Kul­tur in Japan den Kol­lek­tiv­ge­dan­ken im Gegen­satz zum west­li­chen Indi­vi­dua­li­täts­stre­ben.

Als Höhe­punkt der Ver­an­stal­tung folgte das Vor­spiel von ver­schie­de­nen Stü­cken auf dem tra­di­tio­nel­len Instru­ment Koto. Naoko Kiku­chi spielte Stü­cke aus ver­schie­de­nen Epi­so­den der japa­ni­schen Musik­ge­schichte, dar­un­ter moderne, west­lich beein­flusste und tra­di­tio­nelle Werke. Über diese sprach die Musi­ke­rin dann auch und brachte so den Schü­lern die Emo­tio­nen und Gedan­ken der japa­ni­schen Gedan­ken wie­der. Die Kul­tur­be­geg­nung gip­felte in der Mög­lich­keit für die Schü­ler, selbst das Koto aus­zu­pro­bie­ren. Marina A., Klaus B. und Bela B. (alle Q3) nah­men von die­ser Mög­lich­keit freu­dig Gebrauch und pro­bier­ten klas­si­sche Spiel­tech­ni­ken aus oder spiel­ten „Häns­chen klein“.

Die Ver­an­stal­tung erwei­terte den Hori­zont von uns Schü­lern und ver­mehrte unser Ver­ständ­nis für die japa­ni­sche Denk­weise und Musik.