Am 8. Februar 2019 mach­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Grie­chisch-Kurse der E‑Phasen unter Frau Dr. Bot­t­ler und der 8. Klas­sen unter Frau Bohl auf den Weg in den Skulp­tu­ren­saal der Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt. Für Frau Dr. Bot­t­ler und Ihre Lern­gruppe war dies nicht das erste Mal, sodass Herr Dr. Recke, der Custos der Samm­lung, auf eini­ges Vor­wis­sen zurück­grei­fen konnte.

Die Abguss-Samm­lung von römi­schen Kopien grie­chi­scher Ori­gi­nale stellt ein wich­ti­ges Arbeits­in­stru­ment für Archäo­lo­gen da. So lern­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht nur von Herrn Dr. Recke, son­dern auch von einem sei­ner Stu­den­ten, H. Tuzcu, dass die grie­chi­schen Göt­ter im Gegen­satz zu den ägyp­ti­schen anthro­po­morph, also men­schen­ähn­lich, und nicht in Tier­ge­stalt oder als Misch­we­sen dar­ge­stellt wur­den.

Mit­tels neun ver­schie­de­ner Sta­tuen oder Reli­efs wur­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler immer wie­der dazu ange­lei­tet, die dar­ge­stell­ten Göt­tin­nen und Göt­ter sowie Hel­den zu iden­ti­fi­zie­ren und in ihre Geschich­ten ein­zu­tau­chen – dies reichte von der Ero­tik aus­strah­len­den nack­ten Aphro­dite über die frat­zen­haft dar­ge­stellte Medusa bis hin zu dem mus­ku­lös betont dar­ge­stell­ten Ares und Apol­lon!