Marseille-Austausch der neunten Klassen (November 2016 und Mai 2017)

Am Aus­tausch haben ins­ge­samt 32 Schüler/innen des Les­sing-Gym­na­si­ums unter der Betreu­ung der Fran­zö­sisch­leh­re­rin­nen Frau Gmelch und Frau Bazlen teil­ge­nom­men. Die 32 Schüler/innen haben sich in kleine Grup­pen auf­ge­teilt, in denen sie einen kur­zen Text über jeweils einen Tag geschrie­ben haben. In den nächs­ten Absät­zen wer­den Sie alles über die­sen Aus­tausch erfah­ren, was wir Schüler/innen gemacht und erlebt haben.

Chris­toph Schmidt

 1.  Tag (Dienstag/Mardi) 16.05.2017 - Anreise

Abfahrt: 13:59 Uhr, Haupt­bahn­hof- Frank­furt am Main

Ein Bericht von: Anna­bel Bücker (9a), Adele Kraaz (9b), Sophie Don­ges (9a) und Ber­na­dette Kra­ehe (9b)

Am Diens­tag, dem 16.05, begann unsere Fahrt nach Mar­seille. Wir waren alle schon sehr ner­vös und haben uns gefragt, wie die Fami­lien sein wer­den und ob wir alles ver­ste­hen wer­den, was sie uns mit­tei­len wol­len. Als wir uns um 13:30 Uhr am Bahn­hof tra­fen, konnte man jedem die Auf­re­gung ansehen.

Anschlie­ßend sind wir in den TGV ein­ge­stie­gen und haben unsere acht­stün­dige Fahrt an- getre­ten. Wir haben auf der Zug­fahrt Musik gehört, Kar­ten gespielt und viel gelacht. Als sich die Fahrt dem Ende zuneigte, wur­den wir wie­der ner­vö­ser und der/die eine oder an- dere holte ein Voka­bel­heft raus, um sich noch ein paar Wör­ter ein­zu­prä­gen. Um 22:00 Uhr fuhr unser Zug in den Bahn­hof von Mar­seille ein. Natür­lich ver­such­ten wir alle, vom Fens­ter aus unse­ren Aus­tausch­part­ner zu entdecken.

Als alle ihren Aus­tausch­part­ner gefun­den hat­ten, sind wir zu den Fami­lien nach Hause gefah­ren. Wir waren jedoch alle ziem­lich erschöpft von der Reise und sind schnell schla- fen gegan­gen, um mit vol­ler Ener­gie in unse­ren ers­ten Tag vor Ort star­ten zu können.

2.  Tag (Mittwoch/Mercredi) - 17.05.Ral­lye à „Notre Dame de la Garde“

Ein Bericht von: Ama­lia Link (9a), Sofia Bösch (9c), Fran­ziska Win­ter (9c) und Mela­nie Anders (9c)

Am Mor­gen haben wir uns um 9 Uhr vor der Schule, dem „Col­lège Pierre Puget” ver­sam- melt. Dort haben sich alle fran­zö­si­schen und deut­schen Schüler/innen, die am Aus­tausch betei­ligt waren, in der Cafe­te­ria getrof­fen und zusam­men etwas Gebäck geges­sen und Was­ser oder Apfel­saft getrun­ken. Der Direk­tor der Schule war eben­falls anwe­send und hat uns will­kom­men geheißen.

Die Fran­zö­sisch­leh­re­rin­nen aus Frank­furt (Frau Gmelch und Frau Bazlen) haben dem Di- rek­tor als Gast­ge­schenk ein Bild von der Sky­line von Frank­furt bei Nacht über­reicht. An- schlie­ßend sind wir gemein­sam zur „Notre Dame de la Garde” gelau­fen. Der Weg dort­hin war sehr steil, jedoch atem­be­rau­bend schön.

Vor der Kir­che teilte uns die fran­zö­si­sche Leh­re­rin, Madame Gui­gné, einige Zet­tel zur Ral­lye aus, die man gemein­sam mit dem Austauschschüler/innen aus­fül­len sollte. Wir haben somit nicht nur Infor­ma­tio­nen über die­ses Bau­werk gesam­melt, son­dern auch vie- le Fotos gemacht und die Kir­che erforscht.

Nach­dem wir die Ral­lye been­det hat­ten, gin­gen alle fran­zö­si­schen und deut­schen Aus- tauschschüler/innen in Rich­tung Innen­stadt. Bei einem Krei­sel ver­ab­schie­de­ten wir uns alle und es wurde der wei­tere Tages­ab­lauf bespro­chen. Da ein freier Nach­mit­tag anstand, zogen wir es alle vor, etwas Gemein­sa­mes zu unter­neh­men. Wäh­rend vor­wie­gend Jun­gen mit ihren Aus­tausch­part­nern das her­vor­ra­gende Wet­ter am Strand genie­ßen woll­ten, hat- ten die Mäd­chen vor, zunächst ein­mal ein Mit­tag­essen zu sich zu neh­men. Alle zusam- men gin­gen wir durch die traum­haf­ten Gas­sen Mar­seil­les zum bekann­ten Bur­ger­re­stau- rant „Moon”. Dort aßen wir und gin­gen anschlie­ßend, nach klei­nen Plan­än­de­run­gen, zum Ein­kaufs­zen­trum „Ter­ras­ses du Port”. Auf dem Marsch, der von Sonne geprägt war, mach­ten wir Halt am „Alten Hafen“- genannt „Vieux Port”. Dort setz­ten wir uns in eine Gon­del des bekann­ten Rie­sen­ra­des „La grande roue” und waren von dem tol­len Aus­blick über­wäl­tigt. Mit Musik unter­wegs gin­gen wir an der Pro­me­nade Mar­seil­les ent­lang bis zum etwas wei­ter­ge­le­ge­nen Ein­kaufs­zen­trum. Wir nah­men uns eine Stunde Zeit und stürm­ten förm­lich die ein­zel­nen Läden. Um 16 Uhr mach­ten wir uns auf den Heim­weg mit der Stra­ßen­bahn. Wäh­rend­des­sen hatte sich ein ande­rer Teil der Gruppe am „Place Cas- tel­lane” getrof­fen und etwas getrun­ken. Anschlie­ßend waren sie mit ande­ren fran­zösi- schen Freun­den zu einem Strand gefah­ren. Sie haben sich gesonnt und haben auch die Abküh­lung im rela­tiv kal­ten Meer­was­ser genossen.

Da wir alle den Nach­mit­tag zusam­men ver­brin­gen woll­ten, setz­ten wir uns auf Bänke in einem Gar­ten. Nach einer Ver­schnauf­pause ging es aber zurück nach Hause.