Gro­ßes Inter­esse weckte die Auf­füh­rung der bekann­ten Geschichte von „Peter Pan oder Der Junge, der nie groß wer­den wollte”, wel­che die Thea­ter-AG unter der Lei­tung von Frau Klein und Frau Thiel­mann am 10. Juni in der Aula prä­sen­tierte. 

Die Insze­nie­rung bot eine ori­gi­nelle und gelun­gene Mischung aus Fan­ta­sie, Humor und Aben­teuer. Die jun­gen Schauspieler/innen von der 6. bis zur 8. Klasse zeig­ten alle­samt gro­ßes Enga­ge­ment und sehr viel Spiel­freude. Ein­drucks­voll führ­ten sie rasante Fecht- und Kampf­sze­nen aus, über­zeug­ten aber genauso in ent­schleu­nig­ten und dafür emo­tio­na­len Sze­nen. 

Deut­lich her­aus­ge­ar­bei­tet waren die Unter­schiede zwi­schen den bei­den riva­li­sie­ren­den Ban­den: der­je­ni­gen um den frei­heits­lie­ben­den Peter Pan, der sich der Ver­lo­re­nen Jun­gen annimmt, und der Pira­ten­bande, wel­che unter dem stren­gen Regi­ment des gefürch­te­ten Anfüh­rers Kapi­tän Hook steht. Nach Ent­füh­rung und Kampf kommt es schließ­lich zum bedeu­tungs­schwe­ren Duell zwi­schen Peter Pan und Kapi­tän Hook – das Peter für sich ent­schei­det. Nun kön­nen die Kin­der wie­der nach Hause zurück­keh­ren, wäh­rend Peter im Nim­mer­land bleibt. 

Trotz der begrenz­ten Mög­lich­kei­ten einer Schul­bühne gelang es durch ver­schie­dene Mit­tel, die Zuschauer/innen selbst nach Nim­mer­land zu ent­füh­ren: Den größ­ten Anteil daran hatte sicher­lich das auf­wän­dige Büh­nen­bild, das die Kunst­leh­re­rin­nen Louisa Fürst, Bar­bara Kop­pert und Emily Col­lard-Ducluzeau mit ihren Kunst­kur­sen der E‑Phase mit viel Liebe zum Detail ange­fer­tigt hat­ten. Außer­dem tru­gen die fan­ta­sie­vol­len Kos­tüme und die zahl­rei­chen ein­falls­rei­chen Requi­si­ten zu einem stim­mi­gen Gesamt­bild bei. Zu guter Letzt konn­ten durch die varia­ti­ons­rei­che Beleuch­tung, die von Schü­le­rin­nen der Tech­nik-AG kom­pe­tent gesteu­ert wurde, sowie durch den Ein­satz pas­sen­der Sound­ef­fekte und musi­ka­li­scher Ein­spie­lun­gen in den ver­schie­de­nen Sze­nen ganz unter­schied­li­che Atmo­sphä­ren ent­ste­hen.   

Ins­ge­samt war die Auf­füh­rung ein gro­ßer Erfolg. Das Publi­kum hono­rierte die Leis­tung der jun­gen Schauspieler/innen mit lan­gem Applaus. Die Thea­ter-AG zeigte ein­drucks­voll, wie viel Talent, Krea­ti­vi­tät und Team­ar­beit in einem Schul­pro­jekt ste­cken kön­nen. Gro­ßer Dank gebührt den Lei­te­rin­nen der Thea­ter-AG, Frau Klein und Frau Thiel­mann, denen es durch ihr beson­de­res Enga­ge­ment gelun­gen war, bei den Schüler/innen so viel Freude und Hin­gabe für das Thea­ter­spiel zu wecken. 

Text: Karen Gel­len
Fotos: Karen Gellen