Einen groß­ar­ti­gen Erfolg im Schach konnte unsere Schü­le­rin Doro­thea Xu aus der Klasse 5b für sich ver­bu­chen: Mit ihrem Team (SK Bad Hom­burg) wurde sie in der Jahr­gangs­stufe U12 Deut­sche Schach­meis­te­rin. Das Team, dem Doro­thea als Mann­schafts­füh­re­rin vor­steht, wurde in der Folge sogar zum “Team des Jah­res der Deut­schen Schach­ju­gend” gekürt.

Seit­dem wurde Doro­thea für den World Cup in Geor­gien nomi­niert, wo sie sich momen­tan befin­det. Wir rufen ihr “Gut Holz!” zu und wün­schen ihr viel Erfolg.

Doro­theas Klas­sen­ka­me­rad Simon hat kürz­lich ein Inter­view mit Doro­thea geführt, in wel­chem sie über ihre große Lei­den­schaft erzählt:

Simon: Wie fühlt es sich an, „Deut­sche Schach­meis­te­rin“ zu sein?
Doro­thea: Es ist sehr toll, weil es ein Team­spiel ist. Dann fei­ert man sozu­sa­gen gemein­sam und das macht noch mehr Spaß.

Simon: Wie hast du dich gefühlt, als du erfah­ren hast, dass dein Team gewon­nen hat?
Doro­thea: Es war sehr auf­re­gend! Am Anfang habe ich es gar nicht geglaubt, aber dann haben wir alle vor Freude geschrien. Wir waren sehr glücklich.

Simon: Wo und wann trai­nierst du?
Doro­thea: Also, ich übe jeden Tag. Im Schach­klub in Bad Hom­burg trai­niere ich jeden Frei­tag. Jeden Monat gibt es auch Lehr­gänge, die dann am Wochen­ende stattfinden.

Simon: Mit wie vie­len Jah­ren hast du ange­fan­gen mit dem Schach­spie­len?
Doro­thea: Das war mit 6 Jahren.

Simon: Bist du vor den Spie­len ner­vös?
Doro­thea: Ja, eigent­lich ziem­lich oft. Aber wenn man ange­fan­gen hat zu spie­len, ist man nicht mehr so nervös.

Simon: Was für Eigen­schaf­ten braucht man, um ein Tur­nier erfolg­reich zu meis­tern?
Doro­thea: Man muss sich kon­zen­trie­ren kön­nen, um meh­rere Züge vor­aus zu rech­nen. Moti­va­tion braucht man sowieso, um wei­ter­zu­spie­len. Geduld braucht man auch, da eine Par­tie oft meh­rere Stun­den dau­ert. Und Zeit braucht man schließ­lich auch, weil man täg­lich üben muss.

Simon: Beim Stich­wort Geduld: Wie lang war deine längste Par­tie?
Doro­thea: Meine längste Par­tie dau­erte zwi­schen vier­ein­halb und fünf Stunden.

Simon: Hast du irgend­ein Idol?
Doro­thea: Ich habe kein rich­ti­ges Idol, aber ich finde Magnus Carlsen beson­ders stark, weil er meh­rere Stun­den am Brett sitzt und auch rich­tig erfolg­reich ist.

Simon: Was ist dein nächs­tes Ziel?
Doro­thea: Mein nächs­tes Ziel ist deut­sche Ein­zel­meis­te­rin zu wer­den, aber dafür muss ich mich bei der hes­si­schen Ein­zel­meis­ter­schaft qualifizieren.

Simon: Ich danke für das Interview!