Liebe Schü­le­rin­nen und Schü­ler, sehr geehrte Damen und Her­ren,

zum Abschluss eines denk­wür­di­gen Schul­jah­res möchte ich mich noch ein­mal an euch und Sie wen­den.

Vol­ler Vor­freude auf unser Fest­jahr sind wir in die­ses Jahr gestar­tet, das dann die für uns alle uner­war­tete Wen­dung durch die Corona-Pan­de­mie mit sich brachte. Anstelle zahl­rei­cher Fest­ver­an­stal­tun­gen, die von vie­len Betei­lig­ten über die Jahre hin­weg inten­siv vor­be­rei­tet wur­den, gab es leere Schul­höfe, Auf­ga­ben über E‑Mail, Class­room, Video­kon­fe­ren­zen und mas­kierte Schü­ler/-innen und Leh­rer/-innen vor hal­ben Klas­sen. Aber, und das zu sagen ist mir ein gro­ßes Bedürf­nis, die Les­sing-Schul­ge­meinde hat die viel­fäl­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen mit enor­men Ein­satz bewäl­tigt.

Damit seid zunächst ihr, liebe Schü­le­rin­nen und Schü­ler, gemeint. Ihr habt euch auf die neuen Unter­richts­for­men ein­ge­las­sen, wart neu­gie­rig, habt euren Tag größ­ten­teils sel­ber ein­ge­teilt, eure PC´s, Note­books oder Tablets als Arbeits­in­stru­mente ken­nen­ge­lernt, krea­tiv und emsig gear­bei­tet. Bei der Rück­kehr in die Schule habt ihr euch, auch wenn es sehr schwer fiel, über­wie­gend dis­zi­pli­niert nach den Abstands­re­geln ver­hal­ten. Dar­über haben sich die Lehr­kräfte und ich uns sehr gefreut. Ihr seid für euren Ein­satz sehr zu loben. Des­halb bin ich auch zuver­sicht­lich, dass das kom­mende Schul­jahr gut und erfolg­reich ver­lau­fen wird.

Die Leh­re­rin­nen und Leh­rer unse­rer Schule haben in die­sen gan­zen Wochen und Mona­ten in unter­schied­li­chen For­men und Aus­prä­gun­gen von zu Hause aus und dann auch wie­der in der Schule über­aus  enga­giert und mit hohem zeit­li­chen Auf­wand die Kin­der und Jugend­li­chen zum Ler­nen ange­regt. Sie haben unter­schied­li­che For­mate erprobt, den Kon­takt zu den Kin­dern und Jugend­li­chen auf­recht­erhal­ten und sich neuen For­men von Unter­richt, Beur­tei­lung und Betreu­ung geöff­net. Dafür möchte ich mei­nem Kol­le­gium zum Schul­jah­res­ende Dank und Aner­ken­nung aus­spre­chen.

Und ich habe in vie­len Gesprä­chen sehr klar erfah­ren kön­nen und weiß auch darum, dass Ihnen, liebe Eltern, von heute auf mor­gen sehr viel abver­langt wurde. Sie muss­ten ad hoc Ihre Arbeits- und Fami­li­en­struk­tu­ren umstel­len und neu orga­ni­sie­ren. Sie wur­den auf ein­mal ganz inten­siv in das schu­li­sche Gesche­hen Ihrer Kin­der ein­be­zo­gen, inten­si­ver wahr­schein­lich als Sie sich es wünsch­ten, und vor große Her­aus­for­de­run­gen gestellt. Dass Sie Ihre Kin­der dabei so tat­kräf­tig unter­stützt haben, Ihnen bei allen Sor­gen Zuver­sicht spen­de­ten, die Ent­wick­lun­gen am Les­sing beglei­te­ten und unter­stütz­ten, hat viel zum Bewäl­ti­gen die­ser Her­aus­for­de­run­gen bei­getra­gen.

Ich möchte mich bei mei­nem Schul­lei­tungs­team für die über­aus enga­gierte und inten­sive Zusam­men­ar­beit gerade in den letz­ten Mona­ten recht herz­lich bedan­ken, für Ihren gro­ßen Ein­satz und die Zuver­sicht, mit der Sie mit mir die Her­aus­for­de­run­gen ange­gan­gen sind.

Dass in die­ser Phase der neuen Her­aus­for­de­run­gen, für die es keine Blau­pause gab und gibt, nicht immer für alle zufrie­den­stel­lende Lösun­gen gefun­den wur­den, ist auch in dem unter­schied­li­chen Bedro­hungs­emp­fin­den begrün­det und liegt somit in der Natur der Sache. Wir, das Kol­le­gium und die Schul­lei­tung, haben uns am Diens­tag über die Ent­schei­dung des Kul­tus­mi­nis­ters sehr gefreut, dass wir euch alle, liebe Schü­le­rin­nen und Schü­ler, nach den Ferien wie­der in der Schule gleich­zei­tig sehen und in Klas­sen- und Fach­räu­men unter­rich­ten kön­nen, „denn dafür, Herr Mie­les, habe ich doch die­sen Beruf gewählt,“ sagte ein Kol­lege auf einer Dienst­ver­samm­lung und sprach damit allen aus der Seele.

In die­sem Sinne wün­sche ich euch und Ihnen nun erhol­same Som­mer­fe­rien. Blei­ben Sie gesund und zuver­sicht­lich.

Ihr und euer Bern­hard Mie­les